Zahl der "Freisprech-Muffel" wird geringer

Telefonieren im Auto

Zahl der "Freisprech-Muffel" wird geringer

Freisprech-Einrichtungen boomen - trotzdem noch 52 Prozent bei der Fahrt mit Handy am Ohr.

Selbst beim Fahren können 73 Prozent der österreichischen Autolenker ihre Hände nicht vom Mobiltelefon lassen. Mehr als die Hälfte von ihnen telefoniert ohne Freisprecheinrichtung und nimmt dadurch ein erhöhtes Unfallrisiko in Kauf. Das ergab eine aktuelle Umfrage des ARBÖ. Die Zahl der "Freisprech-Muffel" ist in den vergangenen Jahren zwar gesunken, jedoch ist das Risikobewusstsein der Fahrer noch immer zu gering.

Handy als Unfallursache?
Wer ohne Freisprecheinrichtung telefoniert, kann bei Ausweich- und Lenkmanövern, beim Gangschalten oder Blinken sogar in lebensgefährliche Verkehrssituationen kommen, warnt der ARBÖ. "Mit dem Handy in der Hand Auto zu fahren, kommt einer alkoholischen Beeinträchtigung gleich", meinte Sicherheitsexperte Thomas Woitsch. Ob das unbefugte Telefonieren am Steuer tatsächlich zu mehr Unfällen führt, kann anhand der aktuellen Unfallstatistik jedoch nicht festgestellt werden. Mobiltelefonieren während der Fahrt wird als Unfallursache bei der Erhebung nämlich nicht extra ausgewiesen.