Das kostet der völlig neue Elektro-Corsa

Opel eröffnet Bestellstart

Das kostet der völlig neue Elektro-Corsa

Opel hat sein Versprechen gehalten und kurz nach der Weltpremiere des völlig neuen Corsa-e den Bestellstart für sein erstes reines Elektroauto auf einer PSA-Plattform eröffnet. Am Dienstag wurde zunächst aber nur der Einstiegspreis für Deutschland verraten. Dieser dürfte jedoch mit jenem in Österreich identisch sein. Denn er unterbietet gerade so die 30.000 Euro Marke. Diese für viele Käufer psychologisch wichtige Hürde will Opel mit Sicherheit auch in Österreich nicht überspringen. Während es hierzulande eine Kaufprämie für Elektroautos in Höhe von 3.000 Euro gibt, sind es in Deutschland 4.000 Euro.

>>>Nachlesen: Alle Infos vom völlig neuen Corsa-e

Preis, Starttermin und Vergleich mit VW ID.3

Konkret verkauft Opel den Elektro-Corsa bei unseren Nachbarn ab 29.900 Euro - abzüglich der (deutschen) Kaufprämie sind es 25.900 Euro. Damit liegt er auf demselben Niveau wie der rund 20 Zentimeter längere VW ID.3, dessen 1st-Edition in Österreich binnen weniger Stunden ausverkauft war. Die beiden Stromer haben noch eine Gemeinsamkeit: Opel gibt für den Corsa-e eine Reichweite von 330 km an. Beim ID.3 sind es mit der kleinsten Batterie ebenfalls 330 Kilometer. Bei VW können sich die Kunden jedoch auch für Varianten mit 425 und 550 km Reichweite entscheiden. Dann werden aber mehr als 30.000 Euro fällig. Bei der Markteinführung hat wiederum der Rüsselsheimer die Nase vorn. Opel will seinen Stromer ab Anfang 2020 ausliefern, die ID.3-Käufer bekommen ihren Stromer erst ab Mitte nächsten Jahres.

>>>Nachlesen:  VW ID.3 "1st" ist in Österreich ausverkauft

360-Grad-Strategie

Gemeinsam mit dem französischen PSA-Mutterkonzern – der Corsa-e teilt sich die Plattform mit dem Peugeot e-208 und dem e-DS 3 Crossback sollen auch Internet-Applikationen und Lösungen für die Ladetechnik vertrieben werden. Opel will bis 2024 jedes Modell auch in einer Elektroversion anbieten. Ende 2020 sollen es bereits vier Modelle sein. Opel werde auch weiterhin Fahrzeuge mit Diesel- und Benzin-Motoren anbieten, die vom selben Band laufen könnten wie die Elektromodelle. "Letztlich entscheidet der Kunde, welchen Antrieb er haben möchte", so Opel-Chef Michael Lohscheller bei der Corsa-e-Präsentation am Stammsitz Rüsselsheim.

Noch mehr Infos über Opel finden Sie in unserem Marken-Channel.

Von Anfang an Gewinn

Opel will mit der Elektroversion des Kleinwagens trotz höherer Kosten von Anfang an schwarze Zahlen schreiben. "Jedes Auto muss profitabel sein, kein Fahrzeug darf Verluste machen", sagte Lohscheller. Während der Elektro-Corsa im spanischen Saragossa vom Band läuft, soll die ebenfalls bereits präsentierte Plug-in-Hybrid-Version des Grandland X (Hybrid4) noch heuer im thüringischen Eisenach produziert werden. Zum Bestellstart des Corsa-e hat Opel auch ein Werbevideo veröffentlicht, das den Kunden die Elektromobilität mit dem kompakten Stromer richtig schmackhaft machen soll.

>>>Nachlesen:  Opel Grandland X endlich auch mit Allrad

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