Alle Infos vom neuen BMW X6 (2019)
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Mit beleuchteter Niere

Alle Infos vom neuen BMW X6 (2019)

Dritte Generation des SUV-Coupé-Vorreiters legt in allen Belangen zu.

Das ging ja schnell: Kurz nachdem BMW die Weltpremiere des neuen X6 in einem Teaser-Video angekündigt hat, ist die Präsentation auch schon erfolgt. Damit geht der Pionier dieses Segments bereits in seiner dritten Generation an den Start. Der X6 war der absolute Vorreiter bei den SUV-Coupés. Mittlerweile sind zahlreiche Hersteller auf diesen zunächst belächelten Trend aufgesprungen. In so gut wie jeder Klasse gibt es sportliche Ableger der praktischer gezeichneten „Geländegänger“.

© BMW Group

Vielzahl an Konkurrenten

Zuletzt musste sich der 2014 gestartete X6 sich mit teils deutlich jüngeren Konkurrenten wie Porsche Cayenne Coupé, Audi Q8, Jaguar F-Pace, Maserati Levante oder Mercedes GLE Coupé messen. Mit Letzterem hat er eine Gemeinsamkeit. Während bei den klassischen SUV-Ablegern X5 und GLE bereits eine neue Generation am Start ist, basieren der X6 und das GLE Coupé noch auf dem Vorgänger. Doch damit ist bei BMW nun Schluss.

Design und Abmessungen

Gegenüber dem Vorgängermodell ist der neue X6 um 2,6 cm auf 4,93 Meter in der Außenlänge und um 1,5 cm auf zwei Meter in der Breite gewachsen. Zudem verfügt er über eine um 6 mm auf 1,69 Meter reduzierte Höhe. In Kombination mit dem um 42 mm auf 2,97 Meter erweiterten Radstand ergeben sich gestreckte Proportionen. Insgesamt wirkt der Auftritt ziemlich athletisch. Vorne gibt es aggressiv gezeichnete LED-Scheinwerfer, die optional auch mit adaptivem Laserlicht zu haben sind,  und eine deutlich größere Niere. Letztere fällt zum Glück aber nicht so extrem riesig aus wie beim  X7 , der ebenfalls auf der Plattform von X5 und X6 steht. Beim SUV-Coupé wurde die Niere vor allem deutlich breiter. Zudem verfügt sie nun an den Außenkanten zu den Scheinwerfern hin über einen markanten Winkel. Optional ist der neue X6 als erstes BMW-Modell mit einer beleuchteten Niere erhältlich. Die Beleuchtung wird durch das Öffnen oder Schließen des Fahrzeugs aktiviert und steht auch während der Fahrt zur Verfügung. Der Fahrer kann die beleuchtete Niere aber jederzeit manuell an‑ und abschalten. Die Seitenansicht, also die Paradedisziplin des X6 – ist an jene des neuen neuen X4 angelehnt. Wie beim kleinen Bruder gibt es die typischen BMW-Merkmale wie die stark herausgearbeitete Charakterlinie und den Coupé-haften Dachverlauf. 19 Zoll große Leichtmetallräder gehören zur Serienausstattung. Optional stehen sogar Rädergrößen bis 22 Zoll zur Wahl. Das Heck verfügt über eine integrierte Abrisskante sowie zweigeteilte Rückleuchten, die aufgrund ihres schmalen Designs ebenfalls stark an jene des X4 erinnern. Im unteren Teil der Schürze sind neben einem Unterfahrschutz auch zwei massive Auspuffblenden integriert. Sie sorgen in Verbindung mit den weit außen liegenden Reflektoren für einen breiten Stand. Beim Platzangebot im Fond und beim Kofferraumvolumen müssen gegenüber dem X5 freilich Abstriche in Kauf genommen werden. Und  auch die Siebensitzer-Option entfällt beim X6. Vier Erwachsene inklusive Gepäck finden dennoch ausreichend Platz. Die Fondsitzlehne kann im Verhältnis 40:20:40 geteilt und umgeklappt werden. Dadurch lässt sich das Gepäckraumvolumen von 580 auf bis zu 1.530 Liter erweitern.

© BMW Group

Cockpit und Ausstattung

Das Cockpit kennen wir bereits von X5 und X7. BMW-Fahrer dürften sich also auf Anhieb wohlfühlen. Die erhöhte Sitzposition, die Neugestaltung von Instrumenten und Control Display sowie das aktualisierte Anzeigen- und Bedienkonzept ermöglichen einen guten Überblick über das gesamte Verkehrsgeschehen. Das Highlight markiert das sogenannte „Operating System 7.0“, das nun auch im X6 Einzug hält. Es wartet u.a. mit dem digitalen Sprachassistenten „Hey, BMW“ sowie  individualisierbaren Anzeigen auf. Dadurch soll der Fahrer immer die passenden Informationen zur richtigen Zeit im Blick haben. Einzigartig im Vergleich zu anderen digitalen Assistenten ist es, dass der Fahrer ihm bei BMW einen individuellen Namen („Hey Susi“, „Hey R2D2“, etc.) geben kann. In der serienmäßigen Ausführung als „BMW Live Cockpit Professional“ umfasst das System ein virtuelles Kombiinstrument und ein Control Display in der Mittelkonsole mit einer Größe von jeweils 12,3 Zoll, die Informationen vollständig digital darstellen. Zur Bedienung der zahlreichen Funktionen kann der Fahrer neben der Sprachsteuerung wahlweise die Lenkradtasten, den bewährten und nach wie vor genialen iDrive Controller, das Touch-Display sowie die Gestensteuerung nutzen. Das ebenfalls weiterentwickelte, optionale Head-Up Display bietet eine vergrößerte Projektionsfläche, neue Anzeigeinhalte und eine verbesserte Grafik. Bei der Vernetzung spielt BMW seit Jahren ganz vorne mit. Hier gibt sich auch der neue X6 keine Blöße. Für die Vernetzung des SUV-Coupés mit digitalen Endgeräten wie Smartphones steht der persönliche Mobilitätsassistent „BMW Connected“ zur Verfügung. iPhones können via Apple CarPlay sogar kabellos ins Bordsystem integriert werden. Passend dazu gibt es auch eine induktive Ladeschale. Der neue X6 ist zudem ein weiteres Modell der Marke, das mit dem „BMW Digital Key“ auch mittels Smartphone entriegelt und gestartet werden kann.

© BMW Group

Zu den weiteren verfügbaren Neuerungen gehören Multifunktionssitze, kühl- und beheizbare Cupholder, das Panorama-Glasdach „Sky Lounge“, das Dynamic Interior Light (variables Ambientelicht), das Ambient Air Paket zur Innenraum-Beduftung,  das Bowers & Wilkins Diamond Surround Sound System, das Fond-Entertainment Professional mit 10,2 Zoll großen Touch-Displays sowie Glas-Applikationen (von Swarovski) für ausgewählte Bedienelemente. Serienmäßig ist der neue X6 mit der Lederausstattung in der Variante "Vernasca" ausgestattet.

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Motoren

Das zur Markteinführung des neuen X6 verfügbare Antriebsportfolio umfasst zwei Otto- und zwei Dieselmotoren, die wir ebenfalls bereits aus X5, X7 oder der 8er-Reihe kennen. Sie werden jeweils mit einer 8-Gang-Wandlerautomatik (Steptronic) sowie dem Allradantrieb xDrive kombiniert und erfüllen die Abgasnorm Euro 6d-TEMP. Das Achtzylinder-Triebwerk des X6 M50i mobilisiert eine Leistung von 530 PS. Im X6 xDrive40i verrichtet ein aufgeladener Reihensechszylinder-Benziner mit 340 PS und 450 Nm Drehmoment seinen Dienst. Gleich vier Turbolader sorgen im Reihensechszylinder-Diesel des neuen X6 M50d für eine Spitzenleistung von 400 PS. Das maximale Drehmoment von 760 Nm dürfte flotte Überholvorgänge zum Kinderspiel machen. In unserem Test des X5 konnte der in Österreich produzierte Top-Selbstzünder jedenfalls auf ganzer Linie überzeugen. Ein weiterer Reihensechszylinder-Diesel kommt im X6 xDrive30d zum Einsatz. Er erzeugt eine Leistung von 265 PS und ein maximales Drehmoment von 620 Nm.

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Allrad und Fahrwerk

Das intelligente Allradsystem xDrive wurde für die neue X5/X6-Generation noch einmal optimiert und sorgt für eine bedarfsgerechte Verteilung des Antriebsmoments zwischen den Vorder- und den Hinterrädern. Die hinterradbetonte Abstimmung entspricht der Philosophie der Marke und soll für ein dynamisches Handling sorgen. In Verbindung mit der Ausstattungslinie M Sport beziehungsweise mit dem Offroad-Paket gibt es eine Differenzialsperre im Hinterachsgetriebe, die den Drehzahlausgleich zwischen dem kurveninneren und dem kurvenäußeren Rad eingrenzt (Torque Vectoring). Das Fahrwerk des X6 verfügt serienmäßig über die Dynamische Dämpfer Control. Das Adaptive M FahrwerkProfessional mit aktiver Wankstabilisierung und Integral-Aktivlenkung soll das über zwei Tonnen schwere Trumm zum agilen Kurvenräuber machen. Das SUV-Coupé ist auch mit 2-Achs-Luftfederung inklusive automatischer Niveauregulierung erhältlich.  Per Druck auf eine Taste im Cockpit ist der Höhenstand des Fahrzeugs veränderbar und kann um maximal 80 Millimeter variiert werden. Für das Fahren auf Schnee, Sand, Schotter oder Fels stehen vier Fahrmodi zur Auswahl. Durch Tastendruck lassen sich die jeweils optimalen Einstellungen für die Fahrzeughöhe, das xDrive System, die Fahrpedalkennlinie, die Getriebesteuerung und die Regeleingriffe des Fahrstabilitätssystems DSC aktivieren.

© BMW Group

Armada an Assistenzsystemen

Besonders umfassend präsentiert sich die Auswahl der für den neuen X6 verfügbaren Fahrerassistenzsysteme. Unter anderem werden Aktive Geschwindigkeitsregelung mit Stop & Go-Funktion, Lenk- und Spurführungsassistent, Spurwechsel- und Spurverlassenswarnung, Spurwechselassistent, Spurhalteassistent mit Seitenkollisionsschutz und Ausweichhilfe, Querverkehrs-, Vorfahrts- und Falschfahrwarnung angeboten. Der Parkassistent übernimmt nun neben dem Lenken auch das Beschleunigen und Bremsen. Ebenfalls neu: der Nothalteassistent, der das SUV-Coupé bei einem medizinischen Notfall (wenn der Fahrer bewusstlos wird) zum Stehen bringt. Darüber hinaus gibt es weitere Zwischenschritte auf dem Weg zum automatisierten Fahren. Dazu zählt auch der neue Rückfahrassistent. Er übernimmt die Lenkaufgaben bei Rangiermanövern, in denen die zuletzt vorwärts gefahrene Wegstrecke in umgekehrter Richtung absolviert wird. So kann der Fahrer das SUV über eine Distanz von bis zu 50 Metern auf eine sehr komfortable Weise zurücksetzen. Auf der Autobahn oder im Stop&Go-Verkehr übernimmt der X6 auf Wunsch das Beschleunigen, Bremsen und Lenken - natürlich nur im gesetzlich erlauben Rahmen.

Mehr Infos über BMW finden Sie in unserem Marken-Channel.

Verfügbarkeit

Interessenten brauchen noch etwas Geduld. In den Handel kommt der neue X6 nämlich erst im November 2019. Zur Markteinführung sind alternativ zur Serienausführung die Modellvarianten xLine und M Sport verfügbar, die jeweils über eigenständige Designmerkmale verfügen. Die Preise hat BMW zwar noch nicht verraten, dennoch kann bereits gesagt werden, dass Käufer des X6 tief in die Tasche greifen müssen. Denn schon die Preis für den X5 fallen gesalzen aus: Für den X5 xDrive 30d (265 PS) werden 75.800 Euro fällig, der 400 PS starke X5 M50d schlägt mit 103.950 Euro zu Buche und der X5 xDrive 40i (340 PS) kostet mindestens 79.950 Euro. Der Coupé-Aufschlag dürfte wohl mindestens 5.000 Euro betragen.

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