Ford Explorer kommt nach Europa
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Großes Luxus-SUV

Ford Explorer kommt nach Europa

Nächstes legendäres US-Modell schafft den Sprung in die "alte Welt".

Ford bringt sein nächstes kultiges Ami-Modell nach Europa. Dieses Mal handelt es sich um keinen geringeren als den Explorer - immerhin Amerikas meistverkauftes SUV aller Zeiten. Damit der riesige Offroader zumindest halbwegs in die alte Welt passt, startet er in unseren Breiten nur als Plug-in-Hybrid-Modell. Der Start erfolgt zum Jahresende 2019. Damit kommt der siebensitzige Explorer noch vor dem brandneuen Kuga, der Anfang 2020 auf den Markt kommt, in den Handel.

© Ford Motor Company

Umfangreiche Serienausstattung

Nach Edge, Kuga und EcoSport ist der Explorer bereits das vierte SUV, das Ford in Europa anbietet. Das neue Flaggschiff der europäischen SUV-Familie kommt ausschließlich in zwei hochwertigen Ausstattungsvarianten: als sportliche „ST-Line“ sowie in der luxuriösen „Platinum“-Version. Die umfangreiche Serienausstattung des neuen Explorer reicht von einem Drehschalter für das 10-Gang-Automatikgetriebe über die beheiz- und kühlbaren Vordersitze, das beheizbare Lenkrad, ein Induktionsfeld für das kabellose Aufladen geeigneter Smartphones, Sitzheizungen und Sonnenschutzrollos für die Passagiere in der zweiten Reihe bis hin zur dunkel getönten Privacy-Verglasung ab der A-Säule und dem 800 Watt starken B&O Premium-Soundsystem mit zwölf Lautsprechern. Die „Platinum“-Variante setzt auf ein B&O-Soundsystem mit 1.000 Watt und 14 Lautsprechern. Im Explorer „Platinum“ steht zudem serienmäßig ein 10,1 Zoll großer Touchscreen im Hochformat zur Verfügung („ST-Line“: 8,0 Zoll), der über die Mittelkonsole des Armaturenträgers hinausragt. Hier kann man sich zum Beispiel Navigationskarten vollflächig anzeigen lassen oder die Darstellung für zusätzliche Infos teilen. Der Touchscreen arbeitet auch mit dem sprachsteuerbaren Infotainmentsystem Ford SYNC 3 zusammen. In beiden Ausstattungsversionen gibt es zudem einen volldigitalen 12,3-Zoll-Monitor im Instrumententräger. Über eine spezielle Ansicht bietet er im Elektro-Modus Informationen zum Kraftfluss und zum Ladezustand. Das aus anderen Modellen bekannte FordPass Connect-Modem zählt ebenfalls zur Serienausstattung und macht auch den Explorer zum WLAN-Hotspot für bis zu zehn Endgeräte gleichzeitig. Darüber hinaus liefert es dem Fahrer Echtzeit-Verkehrsdaten. Über die FordPass App ermöglicht das Modem zudem das Ver- und Entriegeln des Fahrzeugs sowie das Abrufen zentraler Fahrzeugdaten wie Kraftstoff- und Ölstand per Smartphone aus der Ferne. Auch die Ortung des Autos und das Anlassen des Motors sind aus der Distanz möglich.

© Ford Motor Company

Antrieb

Das Plug-In-Hybrid-System besteht aus einem 350 PS starken EcoBoost-V6-Turbobenziner mit 3,0 Liter Hubraum und einem Elektromotor mit 74 kW (100 PS). Die Lithium-Ionen-Batterie hat eine Kapazität von 13,1 Kilowattstunden (kWh) und kann über eine Anschlussmöglichkeit im vorderen linken Kotflügel auch an Steckdosen und Ladestationen aufgeladen werden. Im rein elektrischen Betrieb soll das SUV rund 40 Kilometer zurücklegen können. Der (unrealistische) Normverbrauch beträgt 3,4 Liter auf 100 km. Die Systemleistung von 450 PS sowie ein maximales Drehmoment von 840 Nm dürften für einen adäquaten Vortrieb sorgen und ermöglichen eine Anhängelast von 2,5 Tonnen. Die Kraft wird über die vom Mustang bekannte 10-Gang-Automatik an alle vier Räder übertragen. Bei ausreichender Traktion wird der Explorer über die Hinterräder angetrieben. Nur bei Bedarf wird die Motorkraft auch auf die Vorderräder verteilt. Dem Fahrer steht das Offroad-Management-System TMS (Terrain Management System) zur Verfügung, das sieben Fahrmodi anbietet, die über einen Drehregler angesteuert werden: Normal, Sport, Unbefestigte Straße, Rutschig, Anhänger und Eco sowie eine spezielle Einstellung für tiefen Schnee / Sand. Eine Bergabfahrkontrolle ist ebenfalls an Bord. Für den Plug-in-Hybridantriebsstrang gibt es auch mehrere Fahrmodi: EV Auto (automatisch), EV Now (jetzt), EV Later (später) und EV Charge (laden). Das Kürzel „EV“ steht dabei für Electric Vehicle (Elektroauto). Geht die Akkufüllung zur Neige, wechselt das System automatisch in den EV Auto-Modus und aktiviert den Benzinmotor.

© Ford Motor Company

Design, Platzangebot und Abmessungen

Bei der Größe spielt der Explorer in einer Liga mit BMW  X7 , Audi Q7 oder Mercedes GLS. Mit einer Außenlänge von 5,05 Meter, einer Breite von 2,28 Meter (mit ausgeklappten Außenspiegeln) und einer Höhe von 1,78 Meter haben die bis zu sieben Passagiere ausreichend Platz. Selbst ganz hinten kommen Erwachsene halbwegs kommod unter. Und auch der Zustieg zur dritten Sitzreihe soll dank den „Easy Fold“-Sitzen komfortabel klappen. Diese flexiblen Sitze lassen sich zudem elektrisch umlegen und bilden dann eine ebene Fläche. Das Gepäckraumvolumen beträgt maximal 2.274 Liter. Weitere 123 Liter nehmen im Explorer-Innenraum die Stau- und Ablagefächer auf. So stehen den sieben Passagieren zum Beispiel nicht weniger als 12 Becherhalter zur Verfügung. Hier sind die Bedürfnisse des US-Heimmarkts nicht zu verleugnen. In Amerika ist der Explorer mittlerweile zu einer echten Ikone gereift. Seit nunmehr 29 Jahren folgt die Baureihe einer durchgehenden Design-Philosophie. Sie zeichnet sich durch Gestaltungselemente wie etwa die kantige Grundform, die schwarz abgesetzten A- und D-Säulen sowie die in Wagenfarbe lackierte C-Säule aus. Dies gilt auch für die sechste Explorer-Generation, die erstmals auch offiziell nach Europa kommt. Das SUV-Flaggschiff steht ab Werk auf 20-Zoll-Leichtmetallfelgen. Für die „ST-Line“-Ausstattung erhalten die Felgen eine glänzend schwarze Oberfläche, die Felgen der „Platinum“-Modelle verfügen über ein mattschwarzes Finish. Weitere Merkmale der „ST-Line“ sind der einteilige, schwarz glänzende Kühlergrill und die hochglänzend schwarz abgesetzten Applikationen der Dachreling sowie der Türverkleidungen. Im Innenraum sorgen rote Akzente, das im unteren Bereich abgeflachte Sportlenkrad und die Fußmatten sowie Blenden im Carbon-Look für ein dynamisches Ambiente. Der Explorer „Platinum“ wartet mit einem einteiligen Kühlergrill, Dachreling und Türverkleidungen mit satinierten Oberflächen auf. Im Interieur zieren Echtholz-Applikationen den Instrumententräger.

© Ford Motor Company

Assistenzsysteme

Da bei Ford selbst die Kompaktmodelle mit fast allen verfügbaren Assistenzsystemen, die die Branche derzeit zu bieten hat, ausgestattet werden können, lässt diesbezüglich natürlich auch der Explorer nichts anbrennen. Das Bündel an intelligenten Helfern wird unter dem Oberbegriff „Ford Co-Pilot360“ zusammengefasst. Zur Serienausstattung des Explorer zählen u.a. der Park-Assistent Plus mit Ein- und Ausparkfunktion sowie teil-automatisierter Fahrzeugführung, der Toter-Winkel-Assistent BLIS (Blind Spot Information System) mit Querverkehrswarnung, eine Notbremsfunktion fürs Rückwärtsfahren, der Pre-Collision-Assist mit Fußgänger- und Fahrrad-Erkennung, der Ausweich-Assistent, der Fahrspur-Pilot sowie der Stau-Assistent mit Stop & Go-Funktion und intelligenter Geschwindigkeitsregelanlage mit Verkehrsschild-Erkennung. Ebenfalls praktisch ist das Zusammenspiel der Rückfahrkamera und der nach vorne gerichteten Kamera mit weiteren Kamerasystemen im unteren Gehäuse der Außenspiegel. Sie bilden eine 360-Grad-Rundumansicht auf dem zentralen Monitor ab und besitzen ein eigenes Reinigungssystem.

© Ford Motor Company

Verfügbarkeit

Der Explorer läuft im Ford-Werk Chicago vom Band. Nach Europa kommt er per Frachtschiff über den Seeweg. Die Markteinführung erfolgt gegen Ende des Jahres. Preise stehen noch nicht fest, die deutschen Premium-Konkurrenten wird das große SUV jedoch deutlich unterbieten – zumindest ausstattungsbereinigt.

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