Facelift für C-Klasse Coupé und Cabrio

Zweitürer von Mercedes

Facelift für C-Klasse Coupé und Cabrio

Kurz nach der der Weltpremiere von Limousine und T-Modell präsentieren sich mit Coupé und Cabrio auch die Zweitürer der C-Klasse in überarbeiteter Form. Mercedes hat die beiden Modelle optisch (leicht) und technisch (stark) modifiziert. Absolutes Highlight stellen dabei die Motoren dar, die alle die Euro 6d-TEMP Abgasnorm erfüllen und teils elektrifiziert sind. Auf der New York International Auto Show 2018 (ab 28. März) feiern Coupé und Cabriolet ihre Weltpremiere. Zu den Händlern kommen sie im Juli.

mercedes-c-cabrio-2018-off1.jpg © Daimler AG

Design

Da sich die Zweitürer bis zuletzt gut verkauft haben, halten sich die optischen Änderungen in Grenzen. Die Schwerpunkte der Überarbeitung liegen auf Fahrzeugfront und -heck sowie dem Design der Scheinwerfer und Rückleuchten. Vorne gibt es einen neuen Stoßfänger und den nun serienmäßigen Diamantgrill. Die LED-Schweinwerfer mit markanter Grafik gehören nun ebenfalls zur Serienausstattung. Optional sind sogar die aus höheren Baureihen bekannten Multibeam-LED-Leuchten erhältlich. Hinten lassen die modifizierte Schürze und die bei den Benzinern serienmäßige zweiflutige Abgasanlage das Heck breiter wirken. Die LED-Rückleuchten strahlen ebenfalls im neuen Look. Wer sich für die AMG-Line entscheidet, bekommt sportliche Elemente wie spezielle Schürzen, Schweller und Felgen sowie diverse Chromakzente.

mercedes-c-cabrio-2018-off.jpg © Daimler AG

Innenraum und Ausstattung

Im Innenraum hat sich etwas mehr getan. So wurde die Mittelkonsole überarbeitet und es sind neue Zierteile erhältlich. Besonders edel wirken dabei die offenporigen Echtholzfurniere. Weiters steht den Kunden eine neue Interieurfarbe zur Verfügung (magmagrau/schwarz). Wer auf das Widescreen-Cockpit aus A-, G-, E- und S-Klasse (Coupé/Cabrio / Limousine) sowie CLS gehofft hat, wird enttäuscht. Dennoch verfügt auch die C-Klasse nun über ein neues Anzeigeformat. Zumindest dann, wenn man bereit ist, dafür in die Tasche zu greifen. Im Basismodell gibt es weiterhin ein klassisches Zwei-Tuben-Kombiinstrument und einen 7 Zoll Bildschirm oberhalb der Mittelkonsole. Optional ist für die facegeliftete C-Klasse aber auch ein volldigitales Kombiinstrument mit 12,3 Zoll erhältlich. Dieses erinnert optisch an das Pendant vom Audi A4. Gleiches gilt für das optionale 10,25 Zoll Display oberhalb der Mittelkonsole. Obwohl es nach wie vor etwas aufgesetzt wirkt, fügt es sich nun harmonischer ins Armaturenbrett ein. Beim Lenkrad herrscht hingegen Gleichberechtigung. Hier setzt nun auch das Mittelklassemodell auf das neue Mercedes-Lenkrad inklusive der aus verschiedenen Modellen bekannten Touchknöpfe. Neu ist auch die Bedienung von Distronic und Tempomat über Bedienelemente direkt am Lenkrad. Zusätzlich lässt sich das Infotainmentsystem über das Touchpad mit Controller (neu: haptische Rückmeldung) in der Mittelkonsole oder die Sprachsteuerung Linguatronic bedienen. Neu unter den Sonderausstattungen ist ein zusätzliches Soundsystem mit neun Lautsprechern und einer Leistung von 225 Watt (2 x Frontbass mit 50 W, restliche fünf Kanäle jeweils 25 W).

mercedes-c-cabrio-2018-off2.jpg © Daimler AG

Neue Motorengeneration bei Benzinern und Diesel

Mercedes setzt beim Modelljahr 2018 unter anderem auf völlig neue Vierzylinder-Motoren. Beim Marktstart ist das Modellangebot ziemlich überschaubar (siehe auch Tabelle). Im Laufe des Jahres werden aber weitere Triebwerke nachgeschoben. Dazu zählt auch der neue Plug-in-Dieselhybrid-Antrieb.

Benziner mi EQ Boost und Partikelfilter

In der facegelifteten C-Klasse geht eine neue Vierzylinder-Motorengeneration für Benzinmotoren (M 264) an den Start. Das neue Ottotriebwerk kommt zunächst als C 200 und C 200 4Matic mit 1,5 Liter Hubraum. Gleichzeitig erhalten diese Modelle ein zusätzliches 48-Volt-System mit riemengetriebenem Starter-Generator (EQ Boost). Später folgt eine 2,0-Liter-Variante. Beim Beschleunigen kann EQ Boost den 184 PS starken Motor mit zusätzlichen 14 PS unterstützen und so das kleine Turboloch überbrücken. Beim Verzögern rekuperiert der Starter-Generator kinetische Energie und lädt die Batterie. Weitere Besonderheiten sind der Segelbetrieb mit ausgeschaltetem Motor und die rekuperative Bremse mit Motorstopp bereits bei ausrollendem Fahrzeug. Zur Markteinführung steht der C 200 mit permanentem Allradantrieb 4Matic zur Verfügung. Als weiterer Benziner ist beim Marktstart das AMG Modell C43 erhältlich. Dessen 3,0-Liter-V6-Motor leistet nun 390 PS und damit 23 PS mehr als bisher. In Kombination mit dem maximalen Drehmoment von 520 Newtonmetern dauert der Sprint aus dem Stand auf Tempo 100 km/h beim C 43 4Matic Coupé nur 4,7 Sekunden, beim Cabrio sind es 4,8 Sekunden. Die Höchstgeschwindigkeit wird bei 250 km/h elektronisch abgeregelt.

Neben den Dieselmotoren werden bei Mercedes jetzt auch alle Ottomotoren in Europa mit Partikelfilter ausgestattet.

Diesel am neuesten Stand

Endlich kommen auch C-Klasse-Fahrer in den Genuss des „neuen“ Vierzylinder-Diesels, der in der E-Klasse schon fast zwei Jahre angeboten wird. Der neue C 220d wurde nach dem neuesten geltenden Standard Euro 6d-TEMP zertifiziert. Trotz seines gegenüber dem Vorgänger auf knapp zwei Liter reduzierten Hubraums und rund 16 Prozent geringeren Gewichts leistet der neue Selbstzünder (OM 654) im C 220d mit 194 PS mehr als der Vorgängermotor und weist einen kombinierten NEFZ-Durchschnittsverbrauch von 4,9 bis 4,6 (Cabrio: 5,1 bis 4,8) Liter pro 100 Kilometer auf.

mercedes-c-cabrio-2018-date.jpg © Daimler AG

Assistenzsysteme

Da Mercedes den Sicherheitsaspekt seit jeher in den Fokus rückt, wurde auch diesbezüglich noch einmal nachgelegt. Dank der Integration von aktuellen Fahrassistenz-Systemen kann die C‑Klasse in bestimmten Situationen teilautomatisiert fahren. Außerdem nutzt das Auto nun Karten- und Navigationsdaten für Assistenz-Funktionen. So kann der Aktive Abstands-Assistent (Distronic) den Fahrer kartenbasiert unterstützen und die Geschwindigkeit vorausschauend vor z.B. Kurven, Kreuzungen oder Kreisverkehren anpassen. Hinzu kommen u.a. neue Funktionen des Aktiven Lenk-Assistenten, ein Aktiver Spurwechsel-Assistent und der Aktive Nothalt-Assistent. Ebenfalls aus der S-Klasse stammt die optionale „Energizing“-Steuerung, die verschiedene Komfortsysteme vernetzt und so für jede Stimmung ein passendes Wellness-Set-up liefern soll.

Noch mehr Infos über Mercedes finden Sie in unserem Marken-Channel.

Verfügbarkeit

Mercedes bringt die überarbeiteten Varianten von C-Klasse Coupé und Cabrio im Juli 2018 in den Handel. Preise wurden noch nicht verraten, sie dürften sich jedoch aufgrund der besseren Serienausstattung und den stärkeren Motoren etwas erhöhen. Aktuell startet das C 220d Coupé bei 42.160 Euro und das C 220d Cabrio ist ab 50.030 Euro zu haben.

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