Das kostet der neue Nissan Juke (2020)

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Das kostet der neue Nissan Juke (2020)

Zweite Generation des City-Crossovers in Österreich ab sofort bestellbar.

Wenige Wochen nach der Weltpremiere des  völlig neuen Juke , hat Nissan nun die Preise und Ausstattungsniveaus der zweiten Generation seines City-Crossovers verraten. Neben den bewährten Varianten Visia, Acenta und N-Connecta stehen mit den Ausstattungslinien Tekna und N-Design gleich zwei Topversionen zur Wahl. Damit wird das Angebot des auf 4,21 Meter Länge gewachsenen Juke diesbezüglich erweitert. Bei den Motoren haben die Kunden ja nicht mehr die Qual der Wahl. Die neue Generation ist, wie berichtet, nur mehr mit einem 117 PS starken Dreizylinder-Turbobenziner (DIG-T 117) erhältlich.

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Das kostet der neue Nissan Juke

Preislich geht es unter der 20.000 Euro Marke los. Für das Basismodell DIG-T 117 Visia verlangt Nissan mindestens 19.180 Euro. Bei der Acenta-Ausstattung geht es ab 21.690 Euro los. Als N-Connecta kostet der Juke mindestens 23.790 Euro. Für die neuen Top-Ausstattungslinien werden 26.690 Euro (Tekna) bzw. 27.205 Euro (N-Design) fällig. Wer nicht selber schalten will, kann sich für ein Doppelkupplungsgetriebe (DCT) entscheiden. Dieses bietet vor allem im Stadtverkehr einen deutlichen Komfortgewinn und kostet je nach Ausstattungsvariante zwischen 1.395 und 1.900 Euro zusätzlich.

© Nissan

Ausstattung

Selbst im Basismodell kann sich die Serienausstattung sehen lassen. Im Visia ist eigentlich alles mit an Bord, was man zum komfortablen und sicheren Autofahren braucht. Zu den Highlights zählen Klimaanlage, Multifunktionslenkrad, elektrische Fensterheber und Außenspiegel, Audiosystem mit Bluetooth-Schnittstelle, Fahrerinformationssystem mit 4,2-Zoll-TFT-Farbdisplay, Tempomat, aktiver Spurhalteassistent mit Lenkeingriff, autonomer Notbremsassistent mit Fußgänger- und Radfahrererkennung, Fernlichtassistent, Berganfahrassistent, Verkehrszeichenerkennung sowie Voll-LED-Scheinwerfer und LED-Rückleuchten.

Beim Acenta kommen Features wie u.a. NissanConnect Infotainmentsystem mit 8 Zoll Touchscreen, Apple Carplay und Android Auto, Spracherkennung, Rückfahrkamera sowie 17 Zoll Leichtmetallfelgen. Der N-Connecta toppt das Ganze mit Klimaautomatik, Fahrmodusschalter, Fahrerinformationssystem mit 7-Zoll-Farbdisplay, Einparkhilfe hinten, Internet-Zugang, Google Assistant, Regensensor und Lederlenkrad.

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Beim Tekna legt Nissan noch folgende Extras drauf: Teilledersitze, Sitzheizung vorne, 19 Zoll Felgen, Einparksensoren vorne, Around View Monitor für 360-Grad-Ansicht, Querverkehrswarner sowie das Fahrerassistenzpaket Pro. Letztere enthält beim Handschalter einen autonomen Lenkassistent für selbstständiges Spurhalten, einen adaptiven Geschwindigkeits- und Abstandsassistent, einen Totwinkel-Warner sowie die Müdigkeitserkennung. Bei den Versionen mit DCT kommt noch der ProPilot (autonomer Stau-Assistent mit Stop-and-Go-Funktion) hinzu.

Der N-Design basiert wiederum auf der Linie N-Connecta bietet jedoch ein individuelles Styling.  So gibt es hier eines von drei Innenraum-Paketen (Chic, Lifestyle & Active) mit farblich abgestimmter Mittelkonsole, Türinnenverkleidungen, Kniepolstern und Sportsitzen sowie eine Zweifarbenlackierung in Schwarz, Silber oder Rot. Spezielle 19 Zöller, ein Außendesign-Paket (Styling-Elemente für Front, Heck und Seitenleisten) und eine silberne Frontlippe runden die Ausstattungslinie ab.

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Abmessungen und Design

Die Plattform teilt sich der neue Juke mit dem ebenfalls brandneuen Konzernbruder Renault Captur II. Wie dieser, legt auch der Nissan ordentlich zu. Der neue Juke ist 4,21 m lang (+7,5 cm), 1,80 m breit (+3,5 cm) und 1,58 m (+1,5 cm) hoch. Der Radstand wächst sogar um stolze 10,5 cm auf 2,63 Meter. Das sorgt zum einen für deutlich mehr Platz im Innen- und Kofferraum (422 statt 354 Liter), zum anderen für ausgewogene Proportionen. An der Front gibt es wieder in zwei Ebenen aufgeteilte Leuchten. Oben sind die Tagfahrlichter als schmale LED-Streifen ausgeführt, die unteren Leuchten setzen auf einen auffälligen Propeller- bzw. Y-Look. Hinzu kommt ein deutlich gewachsener V-förmiger Kühlergrill. Seitlich stechen die markant ausgestellten Radkästen, die Lichtkanten, die in den C-Säulen versteckten hinteren Türgriffe sowie die stark nach hinten abfallende Dachlinie, die mit einem Spoiler zusätzlich verlängert wird, ins Auge. Am Heck gibt es nun zackige LED-Leuchten sowie eine deutlich breitere Kofferraumklappe. Für das Exterieur stehen elf Lackierungen zur Wahl, darunter das exklusiv dem Juke vorbehaltene Fuji Sunset. Insgesamt polarisiert der Juke II nicht mehr ganz so stark wie sein Vorgänger. Dennoch sticht er nach wie vor wohltuend aus der Masse der kleinen SUVs hervor.

Cockpit

Im Innenraum macht der neue Juke einen fast noch größeren Schritt. Das Cockpit des Vorgängers wirkte stark angegraut und war auch technisch nicht mehr auf Höhe der Zeit. Doch damit ist nun Schluss. Zwischen den Rundinstrumenten gibt es ein bis zu 7 Zoll großes Info-Display. In der Top-Ausführung werden das vollvernetzte Multimediasystem und das Navi über einen 8 Zoll großen Touchscreen in der Mittelkonsole gesteuert. Eine Spracheingabe ist ebenfalls möglich. Klimaanlage und Lautstärke werden über separate Schalter bzw. Drehknöpfe bedient. Eine induktive Smartphone-Ladeschale wird es ebenfalls geben. Noch wichtiger: Der neue Juke verfügt endlich über ein auch in der Höhe verstellbares Lenkrad. Bisher war das nur in Längsrichtung möglich. Damit dürften künftig Fahrer aller Größen eine passende Sitzposition finden. Aufgrund der elektronischen Parkbremse entfällt der Handbremshebel. Bei der Materialqualität hat der City-Crossover laut Nissan ebenfalls zugelegt.

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Vernetzung und Hightech-Features

Da die Konnektivität für junge Käufer, von denen Nissan mit dem neuen Juke erreichen möchte, immer wichtiger wird, wurde diesbezüglich enorm aufgerüstet. Mit dem neuen Infotainment-System NissanConnect hält auch eine Smartphone-Integration per Apple CarPlay und Android Auto Einzug. Apps und Dienste lassen sich so direkt auf dem acht Zoll großen Touchscreen nutzen. Der Fahrer kann auch auf den Verkehrs- und Navigationsdienst TomTom Maps & Live Traffic zugreifen sowie einen fahrzeugeigenen WLAN-Hotspot aktivieren. Ein weiteres Highlight stellt Nissans Service-App dar: Die Fahrzeugtüren lassen sich damit aus der Ferne ver- und entriegeln. Auch den aktuellen Reifendruck und Ölstand können Fahrer über ihr Smartphone prüfen. Darüber hinaus ist auch der Google Assistent verfügbar: Per Sprachbefehl lässt sich beispielsweise der Status der Fahrzeugbeleuchtung kontrollieren oder ein Ziel direkt an das Navigationssystem des Fahrzeugs schicken. Und wer auf eine ordentliche Soundausstattung steht kann zu einem BOSE-System greifen, das acht Lautsprecher bietet - darunter zwei UltraNearfield-Einheiten, die in die beiden Kopfstützen der Vordersitze integriert sind.

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Antrieb des neuen Nissan Juke

Bei den Motoren setzt Nissan den Rotstift an. Während Renault für den Captur mehrere Benziner, Diesel und sogar eine (Plug-in-)Hybrid-Variante anbietet, beschränkt sich der Juke auf eine Motorisierung. Konkret kommt der aus dem Micra N-Sport bekannte 1,0 Liter Dreizylinder-Turbobenziner mit 117 PS und 200 Nm Drehmoment zum Einsatz. Dieser leitet seine Kraft über ein 6-Gang-Schaltgetriebe oder ein 7-Gang-Doppelkupplungsgetriebe an die Vorderräder weiter. Allradantrieb gibt es nicht. Den Sprint von 0 auf 100 km/h soll der neue Juke in 10,2 Sekunden absolvieren; die Höchstgeschwindigkeit beträgt 180 km/h. Verbrauchswerte hat Nissan noch nicht verraten. Dank Ottopartikelfilter erfüllt der kleine Dreizylinder die Abgasnorm Euro 6d-Temp. Einige Fans werden der potenten Nismo-RS-Version (inklusive Allrad) nachtrauern.

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Assistenzsysteme

Bei den Assistenzsystemen spielt der neue Juke ebenfalls ganz vorne mit. Zu bekannten Systemen wie Notbremsassistent, Toter-Winkelwarner, Verkehrsschilderkennung oder Spurhalteassistent gesellt sich Nissans ProPilot hinzu. Dieser bringt den Crossover im Stop&Go-Verkehr bei Bedarf nicht nur zum Stehen, sondern fährt auch völlig automatisch wieder los.

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Fazit und Verfügbarkeit

Da die Preise nicht übers Ziel hinausschießen, müssen sich die zahlreichen Konkurrenten (VW T-Cross, Peugeot 2008, Seat Arona, Skoda  Kamiq , Ford Puma, Hyundai Kona, Kia Stonic, Opel Crossland X, Citroen C3 Aircross, etc.) ab Ende2019/Anfang 2020 auf einen starken Gegner einstellen. Denn dann rollt der neue Nippon-Crossover zu den heimischen Händlern.

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